Tanz, der mich innerlich berührt.
Bewegung, die mich führt – hinein in mein Innerstes.
Bewegung, die mir ermöglicht, mich auszudrücken – ohne Worte.
Was wirklich ist.
Was mein Körper spürt, braucht, wonach er sich sehnt.
Was ihm zu viel ist.
Im Tanz überschreite ich Grenzen.
Ich tanze durch Welten – innere, äußere, alte, neue.
Ich erschaffe Beziehung.
Ich entdecke Beziehung neu – zu mir selbst, zu anderen, zum Leben.
Die Bewegung ist schon da.
Ich muss sie nur zulassen, ihr Raum geben, mich von ihr überraschen lassen.
Und plötzlich ist da Raum:
Raum zwischen mir und meinen Gefühlen.
Raum zwischen mir und meiner Vergangenheit.
Raum zwischen mir und meiner Zukunft.
Raum zwischen all dem, was mich erdrückt.
Ich bin der Tanz.
Ich bin die Bewegung.
Ich bin.
Plötzlich wird alles leicht.
Schwerelos. Verbunden. Frei.
Alles, was nicht zu mir gehört, darf gehen.
Jede einzelne Zelle wird neu belebt, energetisiert, revitalisiert.
Ich werde neugeboren – im Tanz.
Im Sein.
Es erfüllt mich zutiefst, meine Leidenschaft für den Tanz mit unseren
Studierenden zu teilen – und mitzuerleben, wie sie mehr und mehr zu ihrer
ursprünglichen Essenz zurückfinden.
Im Tanz öffnen sich Räume, in denen wir uns selbst neu begegnen dürfen.Hier dürfen wir loslassen, vertrauen, wachsen – Schritt für Schritt, Atemzug
für Atemzug.
Tanz schenkt uns Verbindung, Freiheit und die Erinnerung daran, dass wir
bereits vollständig sind.
©IvankaHermann, 2025
