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	<title>Angela Olbrich &#8211; akt</title>
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	<description>Akademie für Kunsttherapie</description>
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	<title>Angela Olbrich &#8211; akt</title>
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	<item>
		<title>Warum es von Bedeutung ist, womit wir Kunst erzeugen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angela Olbrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 19:52:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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			<p><span style="font-size: 18pt;">Warum es von Bedeutung ist, womit wir Kunst erzeugen</span></p>

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			<p>Ich stelle zum ersten Mal ein Thema, mit dem ich mich seit Langem beschäftige, in einen anderen Kontext… in einen politischen, gesellschaftlichen und in einen, den die Situation unserer Erde schon lange erfordert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es handelt sich um ein sensibles Thema, das auf verschiedene Weise privat, individuell und persönlich scheint.</p>
<p>Aber, seien wir ehrlich: Was kann in solchen Zeiten schon wirklich persönlich sein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, es sind in der Tat Fragen, die wir uns innerhalb einer bestimmten Blase mit spezifischen Voraussetzungen und entsprechenden Möglichkeiten stellen sollen/können/wollen. Aber eigentlich auch nicht, denn Entscheidungen zu treffen, die über den eigenen Tellerrand hinausgehen, sind nicht immer eine Frage der Möglichkeiten und/ oder der finanziellen Ressourcen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oh ja, das ist gewagt, aber ich behaupte dennoch, dass uns trotz begrenzter finanzieller und anderer Ressourcen ein Handlungsspielraum bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also, worüber rede ich jetzt eigentlich…</p>
<p>Ich beziehe mich darauf, dass es von Bedeutung ist, was wir essen, womit wir reisen, wie wir konsumieren, was wir anziehen und entsprechend auch kaufen… Ich spreche davon, dass es mehr gibt als jeden einzelnen von uns, und dass es daher absolut nicht egal ist, womit wir unsere Kunst gestalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit welchen Materialien schaffe ich Kunst?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das klingt jetzt doch etwas extremer als beabsichtigt; ich wollte es nur sanft radikal formulieren (ansonsten verträgt es mein Waage-Aszendent nicht), aber ehrlich…</p>
<p>Nun, da ich die Lebensmitte hinter mir gelassen habe, kann ich vielleicht einfach meine Meinung äußern – auch wenn nicht jede/r damit einverstanden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bitte denkt darüber nach, welche Farben ihr für eure Kunst verwendet… bitte greift nicht zu den günstigsten Leinwänden und Farben beim Discount-Anbieter eurer Wahl, denn ja, es ist tatsächlich so, dass sie zu diesem Preis nur unter extrem schlechten Bedingungen für Mensch und Umwelt hergestellt worden sein können. Und sind daher schädlich für Mensch und Umwelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und falls das Argument doch wieder aufkommt, dass man sich das nicht leisten kann… weise ich darauf hin, dass es mit etwas Know-how und Zeit sogar kostengünstiger sein könnte… einige Holzleisten sind rasch zusammen genagelt, und ein altes Leintuch, T-Shirt oder Tischtuch kann aufgespannt als Leinwand verwendet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Farben, ja, sie selbst zu machen erfordert etwas Zeit und Engagement, aber es ist nicht unmöglich und gelingt dann überall und mit wenigen Hilfsmitteln. Zudem gibt es bereits umweltfreundliche Alternativen aus der Tube zu kaufen. Ja, das stimmt, sie kosten wohl etwas mehr, aber vielleicht gilt dann die Prämisse Qualität vor Quantität?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Natürlich ist das ein weiteres sensibles Thema, wie viel Kunst produziere ich?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber ganz ehrlich, ich persönlich glaube nicht, dass meine Bilder für Jahrhunderte in den Sammlungen internationaler Museen bleiben werden…ich hoffe, dass das eine oder andere schon einen guten Platz gefunden hat und weitere Plätze noch finden werden, aber viele vielleicht nicht und dann entsorgt werden müssen. Meine Werke sind dann, wenn man die Heftklammern aus den Holzleisten entfernt, vollständig kompostierbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zugegeben, das klingt jetzt wieder etwas extrem, aber wenn wir bei allem, was wir tun, das große Ganze im Blick behalten, sind solche Überlegungen unvermeidlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen weiteren Aspekt möchte ich noch hinzufügen, den ich bevor ich mich auf meinen persönlichen Weg der alternativen und nachhaltigen Kunstproduktion gemacht habe, nie vermutet hätte. Die Auseinandersetzung mit natürlichen Materialen schafft in jeglicher Form einen völlig neuen Bezug zu etwas davor nicht Beschreibbarem. „Diese Farben haben eine Seele“, so hat es eine Workshop-Teilnehmerin ausgedrückt und das sagt es wohl am treffendsten. So habe ich auf diesem Weg ungeahnte, sinnliche, erfüllende und ganzheitliche Erfahrungen in der Kunstproduktion gemacht, Achtung vor den Materialien und Wertschätzung für alte Techniken gelernt und viel Dankbarkeit für das, was die Natur schenkt und möglich macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Gedankengänge sind selbstverständlich sehr individuell, ebenso wie die dazugehörigen Entscheidungen. Vielleicht inspirieren diese jedoch den einen oder die andere. Es</p>
<p>existieren auch bereits zahlreiche Optionen, um alternative, ökologische und nachhaltige Kunstproduktion zu erlernen oder weiter auszubauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zu diesem Thema kann man aktuell auch hier erfahren:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besucht uns doch bitte gerne im</p>
<p>Pop Up Atelier und Workshop</p>
<p>„From Waste to Colour“</p>
<p><a href="https://wirtschaftsagentur.at/termine-events-workshops/workshop-from-waste-to-colour/">https://wirtschaftsagentur.at/termine-events-workshops/workshop-from-waste-to-colour/</a></p>
<p>im Rahmen der Klimabiennale</p>
<p><a href="https://www.biennale.wien/">https://www.biennale.wien/</a></p>

	</div>

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			<p>©AngelaOLBRICH2026</p>

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		<title>Über die Kunst durch´s Leben</title>
		<link>https://www.akt-kunsttherapie.ac.at/ueber-die-kunst-durchs-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angela Olbrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 07:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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	<div style="color:#581341" class="eosb_text_column eosb_content_element " >
			<p>Eine Annäherung an das, was einem selbst so selbstverständlich scheint, ist immer ein Wagnis.<br />
So wie Kommunikation oder der Versuch der Vermittlung von etwas immer ein Wagnis darstellt.<br />
Mit der Kunst und in weitere Folge der Kunsttherapie haben wir es darüber hinaus mit sehr persönlichen, besetzten, komplexen oder auch aufgeladenen Begriffen zu tun. Denn zu Kunst hat fast jeder eine Meinung und auch zur Therapie.<br />
So kann ich in den folgenden Ausführungen nur ganz persönlich herangehen, an einen Weg, der zu einem Lebensweg wurde, an die Beschreibung von Sinn, Erfüllung und Berufung.</p>
<p>Wann ich bemerkt habe, dass ich Künstlerin bin, weiß ich nicht genau. Genau weiß ich nur, dass ich schon früh ein „Anders Sein“ wahrnahm, viele und starke Emotionen hatte und mich in der Natur wohl fühlte.<br />
Meine Kreativität floss in viele handwerkliche Tätigkeiten, Zeichnen, Klavierspielen, Singen Tanz. Bereits früh begannen auch Irritationen in diesem Bereich, wie etwa die Aussage, nicht richtig singen zu können, zu viele Fragen zu stellen oder zu empfindlich zu sein.<br />
Diese oder ähnliche Irritationen, sowie andere oft auch traumatische und/oder missbräuchliche Erfahrungen prägen viele von uns, sind Nebenwirkungen einer abgerückten Gesellschaft. Abgerückt vom Prozess des Lebens, von Verbundenheit, von Menschsein und Liebe.</p>
<p>Meine frühen Strategien damit umzugehen waren Gedichte schreiben, Malen, Beschäftigung mit spirituellen Ansätzen. Tatsächlich sollte es aber viele Jahre dauern, bis ich über diverse Ausbildungen, berufliche Erfahrungen und schließlich der Geburt meines ersten Sohnes zur ganzheitlichen Kunsttherapie fand.<br />
Die Kunst hatte ich zu diesem Zeitpunkt, zwar in einer Galerie arbeitend, anderen vorbehalten.<br />
Doch mein Weg führte mich hochschwanger mit meinem zweiten Sohn zum Einführungswochenende und ehe es mit so richtig bewusst wurde, hatte ich mich schon zur Ausbildung angemeldet.<br />
In den kommenden Jahren war die Ausbildung nicht nur willkommene Abwechslung zu meinem sehr schönen, aber auch intensiven Leben als zweifache Mutter. Sie bot auch meinem Mann und unseren Söhnen exklusive und wertvolle Beziehungszeit. Und für mich wurde die Akademie auch der Ort, wo Muster erkannt, alte Wunden heilen konnten und sich meine Künstlerin endlich frei und ungezwungen entfalten durfte.<br />
Als meine Vorstellung in vier Jahren abzuschließen von einer erneuten Schwangerschaft mit unserer geliebten Tochter „durchkreuzt“ wurde, bekam ich ein wundervolles Jahr exklusiv für meinen Kunstabschluss geschenkt und ein abschließendes erfüllendes fünftes Meisterjahr.</p>
<p>Mit dem Diplom folgte fast nahtlos die Anstellung zwar als Aktivtherapeutin aber dennoch mit möglicher kunsttherapeutischer Tätigkeit in einer Suchtklinik in Wien. Ein Jahr später durfte ich als Lehrtherapeutin an der Akademie starten.<br />
Die folgenden Jahre wurden zu meinen Lehrjahren der erfüllenden kunsttherapeutischen Praxis, aber auch den nicht so schönen Erfahrungen, den eine große, privatwirtschaftlich geführte Institution im Gesundheitswesen mit sich bringt.</p>
<p>Nach 8 Jahren schloss ich diesen sehr intensiven Zyklus ab und konnte mich fortan wieder mehr meiner Familie, meiner individuellen Kunst und meinen Aufgaben in der Akademie widmen.</p>
<p>In dieser Zeit veränderte sich meine künstlerische Herangehensweise und ich begann mich zaghaft mit der eigenen Herstellung von Farben aus Pflanzen zu beschäftigen.<br />
Der begonnene Prozeß entwickelte sich fast wie von selbst weiter, sodass aus Pflanzenfarben, selbst hergestellte Pflanzen-Pigmente im eigenen Färbergarten geerntet, wurden.<br />
Mit den Farben kam auch die Beschäftigung mit einem selbst hergestellten Bildträger und der Flachs, aus dem Leinen gewonnen wird, erlangte meine Faszination, das komplexe Herstellungsverfahren alten Wissens, meine Begeisterung.</p>
<p>Diese Herangehensweise mit selbst hergestellten Naturmaterialen, dem Zyklus der Natur und ihren Bedingungen unterworfen, hat einen völlig neuen Begriff von ganzheitlicher Kunst (obwohl Kunst ja schon die Ganzheitlichkeit in sich trägt) erschaffen.<br />
Ich bin dennoch für diese Tautologie, da sie meinen persönlichen prozessorientierten und konzeptuellen Zugang zu Kunst und Leben unterstreicht, die sich in Verbindung, Wertschätzung und im Einklang mit der Natur, der Tradition alter Handwerks- und Herstellungstechniken und der Gestaltung von eigner Hand, eines erfüllten und sinnvollen Lebens wiederspiegelt.</p>
<p>Das Schöne ist, das ich dadurch auch immer mehr die Phasen und Wege meines eigenen bisherigen Lebens begreife und die Ideen, das noch zu erlangende Wissen und die Visionen für das Zukünftige nicht ausgehen.</p>
<p>Dies ist es aber auch, was durch ganzheitliche, kunsttherapeutische Begleitung möglich ist und was ich bei vielen KlientInnen aber auch bei der Entfaltung unserer Studierenden anschaulich und berührend erleben durfte und darf. Nur ausprobieren muss man es selber!</p>

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	<div style="color:#ffffff" class="eosb_text_column eosb_content_element " >
			<div class="eos-formatted center"><span class="bold">„Kunst und Natur sind ganzheitlich und besitzen damit die Kraft, uns zu unserem Ursprung zurück zu begleiten um so bewusst, friedlich und heil in einer Einheit trotz Vielfalt Leben gestalten zu können.“</span></div>
<div>&nbsp;</div>
<div class="eos-formatted right"><span class="eos-font-menu">Angela Olbrich</span></div>

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