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	<title>Angelika Overbeck &#8211; akt</title>
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	<title>Angelika Overbeck &#8211; akt</title>
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		<title>Zum Kunstbegriff in der Kunsttherapie</title>
		<link>https://www.akt-kunsttherapie.ac.at/zum-kunstbegriff-in-der-kunsttherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Overbeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 19:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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			<p>Zum Kunstbegriff in der Kunsttherapie</p>
<p>Bereits während meines bildnerischen Studiums der Kunst in den 1980er Jahren war die aufkommende Vielfalt der Medien deutlich spürbar.</p>
<p>Neben der Malerei fanden auch Trickfilm und Fotografie zunehmend Beachtung im künstlerischen Bereich. Darüber hinaus beschäftigte sich die Kunst intensiv mit audiovisuellen Medien und Performance.</p>
<p>Der Kunstbegriff hat sich im Laufe der Jahre so stark erweitert, dass auch der Materialbegriff über die traditionellen Medien wie Pinsel, Farbe und Leinwand hinausgeht. Formen wie Collage, Pop-Art, Aktionskunst, Performances sowie Printmedien, Fotografie, Fernsehen, Video und Film bereichern die Kunst über das klassische Titelbild hinaus.</p>
<p>Interdisziplinare Ansätze und mehrmediale Konzepte prägen unsere Erfahrungen und erweitern den Raum der Kunst. Konzepte wie „Selbstinszenierung&#8220; und „expressive Ausdruckskunst&#8220; gewinnen ebenso an Bedeutung wie neue Medien &#8211; alle prägen unsere Bilderwelten. Soziale Medien und Werbung beeinflussen unsere Seh- und Ausdrucksgewohnheiten maßgeblich.</p>
<p>Diese Vielfalt ist Möglichkeit und manchmal auch Überforderung zugleich. Der umfassende Kunstbegriff im therapeutischen Kontext bietet vielfältige<br />
Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung und zum persönlichen Selbstausdruck.</p>
<p>In der kunsttherapeutischen Beziehung fungiert Kunst nicht nur als therapeutisches Werkzeug, sondern auch als Raum für persönliche<br />
Entfaltung, Achtsamkeit und Wachstum.</p>
<p>In einem heutigen professionellen kunsttherapeutischen Setting wird Kunst sinnlich ertahren, als Ausdrucksmoglichkeit eingesetzt und kreativitätsfordernd verstanden, um die individuelle Entwicklung und das persönliche Wachstum zu unterstützen.</p>
<p>Kunsttherapie hat das Potenzial, den Zugang zu inneren Ressourcen entscheidend zu aktivieren und somit transformative Prozesse anzustoßen.</p>
<p>(Angelika Overbeck, 2025)</p>

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		<title>Steigern wir die Menschlichkeit!</title>
		<link>https://www.akt-kunsttherapie.ac.at/steigern-wir-die-menschlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Overbeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 18:35:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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	<div style="color:#581341" class="eosb_text_column eosb_content_element " >
			<p>Die Überzeugung von der Kraft der Kunst und kreativer Prozesse trägt mich mein Leben lang und die der Kunsttherapie seit mehr als 25 Jahren – und sie ist ungebrochen.</p>
<p>Kunst eröffnet Räume für Entwicklung, für Begegnung und für eine lebendige Auseinandersetzung mit sich selbst und der Welt. Im Wandel der Zeit ist für mich immer noch eine lebensweltorientierte Begegnung mit jungen Menschen notwendig – ebenso wie eine wertschätzende Begegnung überhaupt.</p>
<p>Eine heilsame Quelle liegt im ursprünglich Kreativen. Es ermöglicht Entwicklung zuzulassen.</p>
<p>Vielleicht stehen heute gerade Achtsamkeit und Versinnlichung für ein gesundes Leben im Mittelpunkt.</p>
<p>Vielleicht steht heute besonders die Steigerung von Menschlichkeit im Vordergrund.</p>
<p>Vielleicht stehen heute Leidenschaft für Gemeinsinn, Gemeinschaft und echte Begegnung auf dem Programm, nachdem soziale Netzwerke mit übergriffigen Algorithmen ein Leben in Filterblasen hervorgebracht haben.</p>
<p>Nicht falsch verstehen: in meinem Zugang als auch Medienpädagogin finde ich digitale Welten und technische Errungenschaften äußerst wichtig – besonders dort, wo sie kreativ, Sinn stiftend und gemeinschaftsfördernd eingesetzt werden.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt sich, dass ein reflektierter, gemeinnütziger Umgang mit digitalen Möglichkeiten keine Selbstverständlichkeit ist. Reflexiv geschulte Urteilskraft wird schwerer zu leben und benötigt eine große Bandbreite an Auseinandersetzung.</p>
<p>Ich bin überzeugt: Im Zuge von Diversität liegt die Chance, Differenzen produktiv zu nutzen. Soziale Emergenz kann – in meinen kühnsten visionären Träumen – zu einem friedvolleren Miteinander beitragen. Versöhnung statt Trennung, Wertschätzung statt Ausgrenzung. Es geht darum, Macht, Ausgrenzung und Zwiespalt nicht das Feld zu überlassen. Heute würde ich – mit derselben engagierten Haltung wie früher und mit unter auch selbstkritisch – ein bewusstes „In-die-Augen-Schauen“ einfordern &#8211; statt mit gesenktem Kopf in eine allzu künstliche, statt kunstvolle Welt zu blicken.</p>
<p>Aus einer zeitzeuginnenhaften Perspektive lade ich dazu ein, die künstlerischen, physischen, sinnlichen, emotionalen, intuitiven und geistigen Dimensionen unseres Lebens weiter zu erforschen.</p>
<p>In dem kunsttherapeutischen Ausbildungssetting gestalte ich diese ganzheitliche Annäherung an ein kreatives Leben mit – im Herzen des Ganzen die Kunst &#8211; offen für Wertepluralismus und für die Auseinandersetzung mit komplexen ethischen Fragestellungen im gesellschaftlichen Wandel.</p>
<p>Echte Erneuerung beginnt immer dort, wo wir uns ehrlich und sinnlich auf das Leben einlassen – und kein Feld ermöglicht das so selbstverständlich und kraftvoll wie die Kunst.</p>
<p>© Angelika Overbeck; Wien 2026</p>

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		<title>MediaMix in Kunst und Kunsttherapie</title>
		<link>https://www.akt-kunsttherapie.ac.at/mediamix-in-kunst-und-kunsttherapie-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelika Overbeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 16:33:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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			<p>Der Kunstbegriff hat sich im Laufe der Jahre so stark erweitert, dass auch der Materialbegriff über die traditionellen Medien wie Pinsel, Farbe und Leinwand hinausgeht. Formen wie Collage, Pop-Art, Aktionskunst, Performances sowie Printmedien,Fotografie, Fernsehen, Video und Film bereichern die Kunst über das klassische Tafelbild hinaus. Interdisziplinäre Ansätze und mehrmediale Konzepte prägen unsere Erfahrungen und erweitern den Raum der Kunst. Konzepte wie„Selbstinszenierung“ und „expressive Ausdruckskunst“ gewinnen ebenso an Bedeutung wie neue Medien &#8211; alle prägen unsere Bilderwelten.</p>
<p>Soziale Medien und Werbung beeinflussen unsere Seh-und Ausdrucksgewohnheiten maßgeblich. Diese Vielfalt ist Möglichkeit und manchmal auch Überforderung zugleich.</p>
<p>Der umfassende Kunstbegriff im therapeutischen Kontext bietet vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung und zum persönlichen Selbstausdruck. In der kunsttherapeutischen Beziehung fungiert Kunst nicht nur als therapeutisches Werkzeug, sondern auch als Raum für persönliche Entfaltung,Achtsamkeit und Wachstum. In einem professionellen kunsttherapeutischen Setting wird Kunst sinnlich erfahren, als Ausdrucksmöglichkeit eingesetzt und kreativitätsfördernd verstanden, um die individuelle Entwicklung und das persönliche Wachstum zu unterstützen. Kunsttherapie hat das Potenzial, den Zugang zu inneren Ressourcen entscheidend zu aktivieren und somit transformative Prozesse anzustoßen.</p>
<p>©AngelikaOverbeck, 2025</p>

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