Harald Fritz-Ipsmiller
 
und das lebendige Erbe der Akademie

 

Harald Fritz-Ipsmiller gilt als einer der Pioniere im Bereich der Kunsttherapie in Österreich und hat im Jahr 1999 die Akademie für Kunsttherapie mit Sitz in Wien gegründet. Sein eigens entwickelter Ansatz, die Ganzheitliche Kunsttherapie®, ruht auf philosophischen, multimedialen, intermedialen und ingenialen Grundlagen und geht weit über klassische Methoden hinaus, basiert zudem auf seiner „5 Felder Lehre“. Diese Lehre bildet das theoretische und praktische Fundament des Ansatzes und umfasst unterschiedliche Dimensionen menschlichen Erlebens – sie ermöglicht es, die Kunsttherapie als ein Netz wechselseitiger Bezüge zwischen verschiedenen Erfahrungs- und Ausdrucksfeldern zu begreifen. Im Zentrum seines Wirkens steht stets der Mensch als vielschichtiges, schöpferisches Wesen!

Kreativität als Erkenntnisweg
 

Diese ganzheitliche Haltung findet im künstlerischen Prozess einen Ausdruck, der alle Sinnesmodalitäten, alle Ebenen der Kreativität sowie sämtliche künstlerischen Wirkmechanismen einbezieht.

Der Weg von Harald Fritz-Ipsmiller war geprägt von einer außergewöhnlichen Offenheit für neue Denkansätze.

Inspiriert von den Lehren der Mystik und Lehrern mit sehr unterschiedlichem spirituellen Hintergrund, der transpersonalen Psychologie, der Anthropologie, der Kunsttheorie und der Gewahrseinslehre entwickelte er über viele Jahre seinen Ansatz der 5-Felder Lehre.

Seine Methode wurde über das intermodale Arbeiten – also das Wechselspiel verschiedener künstlerischer Disziplinen – stetig weiterentwickelt und durch einen offenen, philosophischen Geist getragen.

Kreativer Ursprung
 

Gemeinsam mit seiner Frau Christa Ipsmiller, die bis heute das aktuelle Team der Akademie mit ihrem Wissen und Sein unterstützt, gründete Mag.art. Fritz-Ipsmiller die „Lebensschule Kreativ Leben“.

Hier entstand zunächst ein Ort, an dem Kunst als Prozess verstanden und erlebt wurde, ein Raum, in dem schöpferische Erfahrung, künstlerische Innovation und psychosoziale Begleitung ineinanderflossen. Diese Lebensschule war Keimzelle und Inspirationsquelle für die später entstehende Akademie für Kunsttherapie.

Wo Kunst und Leben sich begegnen
 
Aus der lebendigen Verbindung von Kunst, Leben und Heilung wuchs ein Ort heran, an dem kreative Prozesse zu Wegweisern innerer Entwicklung wurden.
 
Der Weg geht weiter

 

Mit Ende 2024 ist Harald Fritz-Ipsmiller in den wohlverdienten Ruhestand getreten.

Die Zukunft der Akademie wird von einem höchst engagierten Team rund um seine Tochter, Lilian Fritz weitergeführt. Lilian Fritz und Angelika Overbeck zählen ebenso zu den PionierInnen der Kunsttherapie und zu den Gründungsmitgliedern der Akademie und wirken seit über 25 Jahren engagiert an der Entwicklung der Akademie und der Kunsttherapie in Österreich mit.

Dazu hat sich Angelika Overbeck auch intensiv für den Berufsverband ACT eingesetzt und auch diesen mitbegründet.

Gemeinsam in einem soziokratisch organisierten Team geht die Akademie für ganzheitliche Kunsttherapie in die nächste Generation, indem die Werte der Ganzheitlichkeit, der heilsamen Kunst und der schöpferischen Freiheit sowie der ganzheitlichen Verbundenheit, um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Neurowissenschaft und den neuesten Erkenntnissen aus der Traumaforschung erweitert werden.

Wegweisend ist die Organisation der Akademie nach der soziokratischen Kreismethode orientiert– eine Form der gemeinsamen Steuerung und Entscheidungsfindung, die Partizipation und Gleichwertigkeit fördert und der Akademie auch in organisatorischer Hinsicht Pionierstatus verleiht.