Stufen der Ausbildung

Stufen der Ausbildung

AKT Ouvertüre / Auftakt / Opening Days

Bevor Du hier angekommen bist, wo Du jetzt im Leben stehst, ist schon sehr viel mit Dir und durch Dich passiert. Nun drängt es Dich etwas zu verbessern. Du ahnst, dass Du weitaus mehr vom Leben haben könntest und vor allem, dass es vieles gibt, das Du nicht mehr brauchst – aber was brauchst Du denn?
Durch diese Eröffnungs-Tage kannst Du merken, ob und wie Du mit uns an Deiner Erfüllung weiter kommen könntest. Du musst uns etwas kennen lernen, damit Du Vertrauen aufbauen kannst. Was sagen Deine Kolleginnen bzw. Kollegen nach diesem Einführungsseminar?

Ich habe während dieser drei Tage für mich selbst bewusst wahrnehmen können, woran ich gerne arbeiten würde und wo ich gehemmt bin. Nach diesen drei Tagen hat sich in mir klar das Ziel herausgebildet, zu lernen über meinen eigenen Schatten zu springen und über diese lähmenden Hemmungen hinaus zu wachsen.
Lisa Gross
Praktikum in einer Psychiatrie für ältere Menschen

AKT I - Ausdrucks-Kreativität / expressive Kreativitäts-Therapie

Der schnellste und kürzeste Zugang zum Reservoir von Kraft, Lebendigkeit, Vitalität, Selbstbestimmung, Gestaltung, Darstellung, Kreativität wird gesucht. Wir nehmen von vorherein an, dass diese Inhalte bei Du und bei der Klientel vorhanden sind und auch aktiviert werden können.

Es flog fast vorbei dieses erste Jahr, so schnell, alles geht sich wunderbar aus, alles ist mehr oder weniger verwirrend, alles ist neu, ich bin begeistert, versuche alles aufzunehmen, lerne kennen - Menschen und Medien und Möglichkeiten, bin noch eher vorsichtig, trau mich hin und wieder heraus, werde sicherer. Ich fahre jeden Monat nach Wien. AKT I war ein Entdecken und Staunen im Verwirrtsein. Ein Beginnen von etwas Neuem!
Eliette Jandl
Praktikum in vier Institutionen

AKT II - produktive Kreativität / Gestaltungs-Therapie

Auf dieser Ausbildungsstufe geht es darum, dass Du Dein Leben so gestaltest, dass Du es fein hast. Du entdeckst mehr über Deine Bedürfnisse und es gelingt Dir zunehmend, diese auch zu verwirklichen. Du musst nicht stecken bleiben, Du kannst Deine Beziehungen so gestalten, dass sie mehr und mehr gelingen. Du gestaltest Dein Leben selbstbestimmt und erfüllend!

Die kunsttherapeutischen und theoretischen Stunden boten so viel Information und Vielfalt, dass sich mir immer mehr Inspiration und Hoffnung zeigte. Ich fand von Monat zu Monat mehr zu mir selbst und konnte auch gut das Gelehrte in den internen Praktika einsetzen. Mehr und mehr zeigte sich die Theorie schlüssig und in die Praxis übertragbar. Ich fühlte mich schon viel leichter und freier, es fügten sich Themen der Theorie in das soziale Miteinander.
Dr. M. Brugger
Praktikum in der Ukraine

AKT III - inventive Kreativität / archaische Kunsttherapie

Wir arbeiten am archetypischen Ausdruck und rehabilitieren das archetypische Material in uns und mit anderen! Auf der dritten Ausbildungsstufe beschäftigen wir uns mit mentalen Energien, mit welchen auch indigene Heiler immer schon gearbeitet haben. Themen sind u. a. Masken, Riten, Trance, … Initiation. Das Lernziel des dritten Ausbildungsjahres ist eine ausreichende Stabilität trotz mentaler Herausforderung, zu haben. 

Ich habe immer gesagt, im dritten Jahr wird es sich für mich entscheiden, ob ich mir vorstellen kann, später als Kunsttherapeutin zu arbeiten oder nicht. Ich kann nun sagen, dass es absolut das ist, was ich machen möchte und was mich erfüllt.
Delia Bachmair
Grafik

AKT IV - innovative Kreativität / innovative Kunsttherapie

Wir arbeiten am eigensten künstlerischen Ausdruck! Der eigene KünstlerTherapeut – der eigene Manager – die innere Künstlerin-Therapeutin oder die innere Managerin, beide sind entweder in einem ‚Game’ von Gewinnen und Verlieren oder ein einem ‚Play’, welches Kinder uns ja so sehr vorleben können. Es gilt vergangener Spielversuche zu rehabilitieren und ein eigenes Spiel aufziehen zu können. Das Lernziel vom vierten Ausbildungsjahr ist der erweiterte künstlerische Ausdruck und ein spielerischer Umgang mit den Anforderungen des Lebens

Ich machte fast mein gesamtes Praktikum in diesem Ausbildungsjahr. Dabei fühlte ich mich immer mehr als Kunsttherapeutin und fand diese Arbeit sehr erfüllend. Ich wurde immer sicherer und ich merkte auch, dass ich gar nicht so viel intervenieren musste und fand das Vertrauen in die Prozesse.
Katharina Schieche
Malerei

AKT V - die Meisterklasse / emergentive Kunsttherapie

Prof. WAGNER von der Universität für Angewandte Kunst positioniert den Künstler als das Bindeglied zwischen Metaphysik und reale Welt!

Neue Menschen, Vertiefung der Theorie, das Lernen von Geduld, Beobachten. Jetzt wird einiges geordnet, nachgeholt, fertiggestellt. Ich will meine Ruhe weiter bewahren, mein Leben ist sehr dicht und ich will die Dinge, die ich beginne auch genießen und zufrieden beenden.
Ulli Kolbeck
Ganzheitliche Kunsttherapeutin
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